Rachelle Nkou

 

ABOUT ME

(...) Rachelle Nkou ist eine Tänzerin. Ihre Bewegung ist der dialektische Tanz. Leichtfüßig stampfend auf den diskursiven Feldern. „Dünn wie ein Fädelchen und stark wie ein Bär“ tanzte sie sich früh aus dem stahlharten Gehäuse ihrer Schweizer Kindheit frei. Das Theater, der Tanz, die Schauspielkunst, all diese Sehnsuchtsutopien musste sie sich nicht nur gegen die äußeren Widerstände ihres Umfeldes erkämpfen, sondern vor allem auch sich selbst von der Seele tanzen, vor sich selbst durchsetzen. Härte und schwyzerischer Durchhaltestolz im Angesicht des Falschen liegen ihr im Blut. (...)  (Gernot Plass / TAG Wien)

In all ihren Tätigkeiten scheint es sich offensichtlich darum zu drehen, dem Unsichtbaren Ausdruck zu verleihen, Zuständen eine Form zu geben und Unlesbares in eine Sprache zu übersetzen. Ständig auf der Suche nach dem Kern einer Sache.

In meiner Arbeit geht es mir nicht in erster Linie um die geschriebenen Geschichten, sehr wohl aber ums Erzählen. Deswegen kommt es im Aussen oftmals zu einem Dilemma der Einordnung: Was ist das eigentlich? Was will sie mir damit sagen? Stimmt das? Warum tut Sie das? Das war aber doch vorher ganz anders! Darf sie das überhaupt? Ich fühl mich ganz komisch... Oh nein! Verdammt!! 

Für mich sind es Räume, Bilder, Zustände, Atmosphären, Stimmungen, Klänge und Töne, Sprache und ihre Zersetzung, Beziehungen, Dynamik, Abläufe, Gesten, Impulse, Körper, Bewegung, Farben und Formen... Das ist das Universum, das Spiel, in das ich eintauche, in dem sich der Herzschlag einer Geschichte für mich finden, erfühlen und spürbar machen lässt. 


© JUDITH STEHLIK


# CONFESSIONS OF MOTHERHOOD (BILDPERFORMANCE)

© ROBERT PERES